Leistungsspange an 71 Jugendliche verliehen

Für 71 Jugendliche war der 22. September mehr als LSP 2019 01erfolgreich. Denn alle 10 Mannschaften haben ihr Ziel erreicht und den 55 Jungen und 16 Mädchen, die sich um die Leistungsspange beworben haben, die Verleihung der höchsten Auszeichnung der Deutsch Jugendfeuerwehr ermöglicht. Auf dem Sportplatz der Wollenberg-Schule in Wetter hat die Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Wetter-Amönau alles vorbereitet. So konne die Kreisjugendfeuerwehr den zwei Abnahmeberechtigten der Dt. Jugendfeuerwehr optimale Bedingungen vorweisen. Natürlich profitierten auch die Jugendlichen davon. Das war sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Mannschaften aus unterschiedlichen Kommunen des Landkreises erfolgreich waren.

Fünf Disziplinen galt es zu meistern. So absolvierten die neunköpfigen Teams eine Schnelligkeitsübung mit Feuerwehrschläuchen, die auf Zeit ausgerollt und zu einer langen Leitung gekuppelt werden mussten. Weiterhin musste ein 1500 Meter Staffellauf in einer Zeit von unter 4 Minuten und 10 Sekunden gelaufen werden. Die dritte sportliche Aufgabe war, eine Gesamtweite von 55 Metern beim Kugelstoßen zu erreichen. „Der Teamgedanke steht bei diesen Prüfungen im Vordergrund, weil das auch später in der Freiwilligen Feuerwehr immens wichtig ist. Alle Aufgaben können nur im Team gelöst werden“, erläuterte Kreisjugendfeuerwehrwart Heiko Paul. Sowohl Landrätin Kirsten Fründt als auch Bürgermeister Kai Uwe Spanka sprachen den Jugendlichen in der morgendlichen Begrüßung Mut zu. Sie dankten aber auch den Betreuern, ohne deren Unterstützung und Engagement die Teilnahme der Jugendlichen nicht möglich sei.

LSP 2019 02Als feuerwehrtechnische Aufgaben musste eine klassische Löschübung aufgebaut werden. In einer Fragerunde wurde abschließend noch geprüft, ob ausreichend Grundlagenwissen vorhanden ist. „Alle Gruppen haben einen guten Wissensstand und sind fit. Das ist sehr schön und bescheinigt den engagierten Betreuern in den Jugendfeuerwehren eine tolle Leistung, für die wir sehr dankbar sind“, zog resümierte der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Kai Seidel am Nachmittag. Auch Kreisbrandinspektor Lars Schäfer war vollends zufrieden aufgrund der tollen gezeigten Leistungen, konnten doch schließlich alle Mannschaften angefeuert durch die Teilnehmer die letzte Hürde erfolgreich zum erfolgreichen Abschluss überwinden.

Harald Steinmetz und Michael Stroh waren als Abnahmeberechtigte der Deutschen Jugendfeuerwehr für die Prüfung eigens angereist. „Das große Engagement und der Zusammenhalt in der Gruppe erfreut mich immer wieder“, stellte Harald Steinmetz fest, nachdem klar war, dass alle die Prüfungen bestanden haben.

Aus folgenden Kommunen nahmen Jugendliche teil: Amöneburg, Bad Endbach, Biedenkopf, Dautphetal, Kirchhain, Marburg, Neustadt, Stadtallendorf, Weimar und Wetter.

(zur Fotogalerie) (zum Pressebericht der Oberhessischen Presse)

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