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Zum 1. Oktober tratFwDRAVO Geld eine geänderte Verordnung über die Dienst- und Reisekostenaufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige in Kraft. Diese bringt einige sehr erfreuliche Neuerungen, die auch bedeutsam für die Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehren sind. Folgende Neuerungen ergeben sich daraus unter anderem:

  • die stellv. JFW und Stadt-/Gemeinde-JFW haben jetzt auch einen Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung
  • ebenso wurden die Leiter*innen der Kindergruppen mit aufgenommen
  • die Kommune kann entscheiden, ob sie mehrere Aufwandsentschädigungen auszahlt, wenn jemand mehrere Funktionen in seiner Person vereint (z. B. JFW und Gerätewart

Wir freuen uns über diese Neuerungen, werden damit doch auch diese Stellvertreter-Tätigkeiten finanziell gewürdigt und auf die bisherige Anwendung bei anderen Funktionsträgern angeglichen. Den genauen Wortlaut der Verordnung findet ihr ihn unserem Download-Center.

Merkers1Am Samstag den 14.10.2017 machten die Jugendfeuerwehren der Stadt Stadtallendorf einen gemeinsamen Tagesausflug in das Erlebnisbergwerk nach Merkers. Um sieben Uhr in der Früh ging es vom Gerätehaus in Mitte mit dem Bus los und knapp zwei Stunden später erreichten wir das Bergwerk. Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung bekamen wir unsere Schutzkleidung. Danach ging es abwärts in die Grube wo wir als erstes die Geschichte und den Zweck des Bergwerks erklärt bekamen. Im Anschluss verteilten wir uns auf LKWs mit denen wir immer tiefer in die Grube fuhren, bis wir bei einer Tiefe von 800m unter der Erde ankamen. Während der Fahrt zeigte unserer Fahrer die geologischen Beschaffenheiten der Grube und wie das Kali abgebaut wird, so wurde uns z. B. auch eine simulierte Sprengung vorgeführt. Bei 800m unter der Erde angekommen konnten wir die Kristallgrotte bestaunen. Die Grotte besteht aus Salzkristallen in ihrer reinsten Form welche mit farbigen Licht bestrahlt noch toller aussehen.

Merkers2Als alle wieder auf den LKWs Platz genommen hatten ging es weiter ins Museum wo wir uns Exponate aus Hundert Jahre Bergbaugeschichte anschauen konnten; dazu zählten neben den Kleidungen und Werkzeuge auch die großen Maschinen. Nach weiteren Fahrminuten kamen wir in den Festsaal, ein ehemaliger Vorratslagerstätte wo heute Konzerte stattfinden und bekannte Namen auftreten. Hier wurde uns eine Lichtshow vorgeführt welche uns staunen lies. Zum Ende der Führung kamen wir noch zum Goldbunker wo zum Ende des Zweiten Weltkriegs das Gold von der Reichsbank und Kunstschätze aus den Berliner Museen versteckt waren bis es die Amerikaner gefunden und abtransportiert haben. Damit endete dann eine interessante und aufregende Führung unter Tage. Nachdem wir unsere Schutzkleidung abgegeben hatten bekam noch jeder ein kleines Präsent; dann machten wir uns, mit einem kurzen Abstecher bei MC Donalds, wieder auf dem Heimweg.

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Rauschenberg

Polenfahrt 2017 4Am Sonntag, den 23.07, um 20 Uhr machten sich sieben Jugendliche und zwei Betreuer der Jugendfeuerwehr Schweinsberg auf den Weg nach Dziemiany in Polen.

Montagmorgen, nach nur 9 Stunden Fahrt, trafen wir früher als erwartet auf dem Kirchplatz der Gemeinde ein. Dort warteten wir solange, bis auch die polnischen Jugendlichen und ihre Betreuer eintrafen.
Da wie an einem Austausch solcher Art schon seit 2012 teilnehmen, kennt man mittlerweile ein paar polnische Gesichter. Deshalb war es anfänglich überraschend unter den polnischen Jugendlichen ausschließlich neue Gesichter zu sehen.
Doch der anfängliche Schock war schnell überwunden, spätestens als man in der Jugendherberge in Schodno eintraf und man zum ersten Mal miteinander interagierte.
Nach dem gemeinsamen Frühstück und den Kennlernspielen, in Form von Vorstellrunden, war das anfängliche Eis gebrochen und man fing an sich bei der Fahrradtour mit anschließendem Baden im See zu unterhalten und auszutauschen.
Polenfahrt 2017 3Gegen Abend wurde auf dem Gelände der Jugendherberge gemeinsam Volleyball gespielt und am Lagerfeuer, für das auch unsere Freunde von der vorigen Polenfahrt in 2015 kamen, endete der erste Tag für uns.
Die nächsten Tage gingen wie im Flug vorbei. Man besichtigte die Feuerwehren in der Gemeinde, wetteiferte in sportlichen Wettkämpfen gegeneinander, verbrachte Zeit am und im See und hatte trotz des eher regnerischen Wetters jede Menge Spaß zusammen.

Polenfahrt 2017 1Am Donnerstag ging es für uns in die Danziger Altstadt, die wir in Gruppen und mit Hilfe einer Stadtrallye selbst erkundeten.
Zum Abschluss genehmigten wir uns eine Fahrt im Riesenrad, um auch den besten Blick auf Danzig von oben zu erlangen.
Auch der Spaziergang auf der Mole in die Ostsee durfte trotz des Regens, der uns den gesamten Tag über begleitete, nicht fehlen.
So kam es, dass wir gegen Abend nass aber unglaublich glücklich wieder in unserer Herberge ankamen.
Freitag wurde das Zentrum für Bildung und Förderung der Region in Szymbark besucht.
Dort lernten wir viel über die Region und ihre Geschichte, vor allem zu Zeiten des 2. Weltkriegs und der Zeit danach, weshalb wir auch einen Bunker mit inkludierter Angriffssimulation erfahren durften. Der Abschluss unserer Führung war der Besuch des „schiefen Hauses“, dass sich als Haus, dass auf den Kopf gestellt wurde, herausstellte.
Gegen Nachmittag fuhr man an den See Wdzydze, um diesen zuerst von einem 200 Treppenstufen hohen Aussichtsturm im Blick haben zu können und dann eine einstündige Schiffsfahrt auf ihm miterleben zu dürfen.
So ging auch leider unser letzter Tag zu Ende.

Am Samstag hieß es dann nur noch zusammenpacken und die Jugendherberge reinigen, um anschließend zu dem Feuerwehrhaus in Dziemiany zu fahren, wo das gesamte Projekt ausgewertet wurde und wir kleine Abschiedsgeschenke bekamen.
Danach sind wir noch in die Sporthalle gefahren, um dort ein letztes Mal Volleyball zu spielen, aber da der Abschied direkt bevorstand konnte sich niemand mehr so richtig auf das Spiel konzentrieren. Um Punkt 12 Uhr war es dann an der Zeit sich zu verabschieden, was niemandem leichtfiel, da man sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten innerhalb einer Woche ziemlich ans Herz wuchs.
Nachdem im Auto noch ein paar Tränen fielen war uns spätestens klar, welch eine schöne Woche wir erlebt haben, für die wir unglaublich dankbar sein können.

Wir können sagen, dass wir nun um ein paar polnische Freunde und jede Menge Erinnerungen reicher sind.

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Berufsfeuerwehrtag StadtallendorfIn Stadtallendorf findet jedes Jahr ein Berufsfeuerwehrtag statt, zu dem jeder Stadtteil eine Abordnung schicken kann. So kommt jeder mal in den Genuss, an einer so umfangreichen Ausbildung teilnehmen zu können. (zum Pressebericht der OP)

 

 40J JF LangensteinDer Kirchhainer Stadtteil Langenstein feierte 40 Jahre Jubiläum und hat dafür ein umfangreiches Programm für einen Tag der offenen Tür vorbereitet. (zum Pressebericht der OP)

Mit den Feinheiten von Bundeswettbewerb und Leistungsspange haben sich am 23. und 24. Oktober 18 Feuerwehrfrauen und -männer in Stadtallendorf-Schweinsberg beschäftigt, die als Wertungsrichter tätig sein möchten. Das richtige Lesen der bundeseinheitlichen Ausschreibungen, die Interpretation des Fragenkatalogs und das richtige Finderspitzengefühl im Umgang mit den Jugendlichen hat Jennifer Fackert vom Fachgebiet Wettbewerbe dort anschaulich vermittelt. In einer kleinen schriftlichen Prüfung haben alle Teilnehmer erfolgreich bescheinigt, dass das vermittelte Wissen letztlich auch sitzt. So konnte es am Samstagmittag in die Praxis gehen. Neben einem A-Teil des Bundeswettbewerbs mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer wurde auch der B-Teil mit Wendemarkierung exemplarisch geübt. Die Jugendfeuerwehren Stadtallendorf-Schweinsberg und Stadtallendorf-Niederklein haben dabei die zu bewertenden Gruppen gestellt. In Zweier-Teams konnten sich die neuen Wertungsrichter noch absprechen und so zu ihrer Bewertung gelangen. Für alle war dieser praktische Teil besonders hilfreich, konnte man so doch noch besser erkennen, worauf es schließlich ankommt.

Die Kreisjugendfeuerwehr bedankt sich ganz herzlich beim Ausrichter für die super Unterstützung und bei den Jugendlichen für das besondere Engagement. Ein gutes Beispiel, dass hier die Großen von den Kleinen lernen können und alle gemeinsam ein tolles Ziel erreichen. Weiter so.

wertungsrichter lg2 2015 1

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An einer Sache dranbleiben und weiter üben zahlt sich aus. So auch für die JF aus Wallau. Beim Nachtermin der Leistungsspangenabnahme in Lauterbach am 25. Oktober konnte die Gruppe erfolgreich die begehrte Auszeichnung erhalten. Wir gratulieren ganz herzlich!

Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit sind wichtige Eigenschaften, die diese Jugendfeuerwehr-Mitglieder bewiesen haben. Unterstützung durch die Betreuuer, um nicht die Mut zu verlieren, gehört sicherlich auch dazu. Daher auch einen Dank an die Betreuer, die sich dieser Herausforderung gestellt und die Gruppe weiter unterstützt haben.

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